Elternmitwirkung

Das Zusammenwirken mit den Eltern und Sorgeberechtigten begleitet uns über die gesamte Schulbesuchszeit unserer Schüler hinweg und ist für uns von zentraler Bedeutung.

Nachstehend einige Punkte, die wir über die individuellen Gespräche und persönlichen Kontakte hinaus in einem gesamtschulischen Rahmen anbieten:

Einschulung

Vor der Einschulung nehmen wir im Rahmen der Gutachtenerstellung Kontakt zur Familie, zum Kindergarten und den beteiligten Einrichtungen auf. Die Unterstufenklassen laden vor den Sommerferien die neuen Schüler mit ihren Eltern zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Ebenfalls in dieser Zeit besuchen uns die Schüler mit ihrer Kindergartengruppe.

Der erste Schultag ist dann für unsere Erstklässler in der Regel am zweiten Schultag eines neuen Schuljahres. Zur Begrüßung werden die neuen Schüler mit ihren Eltern und Verwandten zu einer kleinen Einschulungsfeier eingeladen, die immer unter einem kindgerechten Motto steht. Im Anschluss an die Feier laden die Klassen ihre neuen Schüler zu einem gemeinsamen frühstück ein, während die Eltern, Omas und Tanten im Schulcafe in gemütlicher Runde mit der Schulleitung noch offene Fragen klären können.

Um einen Eindruck einer solchen Feier zu bekommen bieten wir nachstehend einige Programmhefte zum Durchblättern an. Viel Spaß beim Gucken.

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Schulwechsel

Schulwechsel finden auf Grund unterschiedlicher Faktoren statt, in der Regel lassen sich aus der Praxis heraus folgende Fälle ausmachen:

  • Schulwechsel wegen Umzug: Ziehen chüler aus einem anderen Einzugsbereich in den Kreis Bernkastel-Wittlich sind wir als staatliche Schule der erste Ansprechpartner. Auch im laufenden Schuljahr nehmen wir Schüler auf. Wünschenswert ist hier dann eine entsprechende Vorlaufzeit, damit wir uns organistorisch vorberieten können. Daher also die Bitte, so frühzeitig wie möglich mit uns den Kontakt herzustellen.
  • Wechsel von der Schwerpunktschule (SPS): Schüler, bei denen ein ganzheitlicher Förderbedarf festgestellt wird, können an verschiedenen Förderorten unterrichtet werden. Wir stellen in der Rosenberg-Schule fest, dass für viele dieser Schüler der integrative Ansatz an der SPS ab dem 4. oder 5. Schulbesuchsjahr nicht mehr der angemessene Zugang zu sein scheint. Diesbezügliche Wechsel und die Gespräche mit den Eltern und abgebenden SPS stärken diesen Eindruck. Auch hier bieten wir Schülern und Eltern auf der Suche nach Alternativen Bildungsangeboten jederzeit Beratung und Hospitationsmöglichkeiten an.
  • Umschulung aus dem Förderschwerpunkt Lernen/Sprache: Hier stehen wir in regelmäßigem Kontakt zu den entsprechenden Schulen (Burg-Landshut-Schule Bernkastel-Kues und Liesertal-Schule Wengerohr) und stehen Eltern und Lehrern beratend zur Seite. Oft kommt es hier auch zu Probetagen oder -wochen, damit auch wir einen Eindruck von den Schülern bekommen. Formalrechtlich findet dann eine erneute Gutachtenerstellung statt (Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs), die dann den Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung als aktuellen sonderpädagogischen Förderbedarf feststellt.

  • Umschulung in den Förderschwerpunkt Lernen: Die Feststellung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs ist keine Einbahnstraße sondern wird in ihrem dynamischen Charakter regelmäßig durch das Schreiben der Zeugnisse und Förderpläne auf ihre Gültigkeit hin überprüft. Demnach kann in besonders begründeten Fällen auch eine Umschulung zum Förderschwerpunkt Lernen in Betracht gezogen werden. Auch hier stehen wir regelmäßigem Kontakt zu den entsprechenden Förderschulen (Burg-Landshut-Schule Bernkastel-Kues und Liesertal-Schule Wengerohr) und beraten Eltern und die Einrichtungen der Jugenhilfe.

Schulwechsel sind immer sehr spezifische und sensible Phasen, die einer besonderen Beratung und Begleitung bedürfen. Je früher der Kontakt (hier klicken)  hergestellt wird, um so mehr Zeit und Ruhe stehen Schülern, Eltern und Schulen zur Verfügung.

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Übergang Schule - Beruf

David bei der Arbeit in der Schlosserei.

In der Regel besuchen die Schüler der Rosenberg-Schule die Schule für 12 Jahre. Die letzten 3 Jahre werden sie ihrer Berufsschulpflicht gerecht und damit in der Werkstufe auf die Anforderungen in Beruf und Arbeit, auf das Wohnen sowie auf die individuellen Bedürfnisse des Erwachsenenlebens vorbereitet. Die berufsvorbereitenden Maßnahmen finden sowohl in der Schule als auch im Rahmen von Block- und Dauerpraktika in Betrieben und der WfbM ("Werkstatt für behinderte Menschen") statt.

Im Sinne einer Schulzeit begleitenden Beratung und als Ergebnis der Schulentwicklung (Arbeitsgruppe Werkstufe) hat die Rosenberg-Schule in Zusammenarbeit mit dem DRK-Sozialwerk Bernkastel-Kues zu einem gesamtschulischen Elternabend eingeladen um über die Gestaltung des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt zu berichten. Dipl. Päd. Annette Schütz stellte für den Sozialen Dienst der WfbM  anschaulich und mit vielen konkreten Bezügen zur Praxis die rechtlichen Grundlagen in dieser Übergangsphase vor. Weiter geführt wurde dieser Beitrag von Herrn Richard Kauth, der das Integrationsmanagment der Werkstatt inhaltlich gestaltet und die betreuten Mitarbeiter der WfbM mit besonderen Möglichkeiten und der entsprechenden Motivation auf ihrem Weg in Richtung erster Arbeitsmarkt begleitet.

Abgerundet wurde der Infoabend mit einem Rundgang durch die verschiedenen Arbeitsbereiche auf dem Cusanus-Hofgut (Weinbau, Gartenbau, Pferdehaltung sowie Montagearbeiten und Berufsbildungsbereich).

Im Frühjahr 2010 findet in dieser Reihe ein weiterer themenbezogener Schulelternabend unter dem Schwerpunkt Wohnen statt. Auch hier lädt die Rosenberg-Schule wieder alle Eltern ein, um schon frühzeitig über diese bedeutsamen Vorbereitungen auf das spätere Leben ihrer Kinder informieren zu können. Aus der Erfahrung heraus können gerade durch den frühzeitigen Austausch viele Fragen geklärt und mögliche Ängste abgebaut werden. Weitere Informationen zur WfbM finden sich unter www.DRK-Sozialwerk.de und auf der Homepage der Rosenberg-Schule www.Rosenberg-Schule.de.

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Förderpläne

In den Richtlinien der Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung  sieht das Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz das Erstellen von individuellen Förderplänen für unsere Schüler vor.

Diese Förderpläne werden von der Klasse für jeden einzelnen Schüler angelegt. Ziel ist es, die jeweiligen Stärken und Erfahrungen, aber auch die individuellen Förderbedürfnisse aufzugreifen. Die Förderpläne sind über die gesamte Schulbesuchszeit ihres Kindes durch die Klassen jeweils für ein Jahr fortzuschreiben.

In den o.a. Richtlinien werden darüber hinaus die Rechte und Pflichten der Eltern in der pädagogischen Förderung und damit auch in der Erstellung der Fördepläne hervorgehoben. Das bedeutet, dass die Eltern maßgeblich  in den Prozess der Förderplanung einbezogen werden.

Die Rosenberg-Schule hat nun in einem mehrjährigen Entwicklungsprozess ein schulinternes Konzept zur Arbeit mit dem Förderplan erarbeitet, dass von der Einschulung bis zum Übergang in die Berufswelt von allen Klassen seine Umsetzung findet (Mehr Infos hierzu finden sich in den Handreichungen). In unserem Verständnis von Offenheit und Transparenz können Eltern und interessierte Besucher dieser Seite die Handreichung und die Formulare aus der Förderplanarbeit zur Information einsehen. Für weitere Rückfragen bitte hier klicken.

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Schulelternsprechtag

Nach den Förderplangesprächen werden die gesamtschulisch eingerichteten Kontaktmöglichkeiten durch den Schulelternsprechtag nach den Halbjahreszeugnissen ergänzt. An einem unterrichtsfreien Freitag bieten wir zwischen 09.00 und 17.00 Uhr ganztägig die Möglichkeit Gesprächstermine mit unseren Kolleginnen und Kollegen wahrnehmen zu können.

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Schulelternabende

Der Schulelternabend ist für uns ein ein bewährtes Forum, wichtige Informationen und Neuerungen aus unserer pädagogischen und unterrichtlichen Arbeit in einem persönlichen Rahmen an Eltern und Erziehungsberechtigte weitergeben zu können. Neben den Elternabenden  und gemütlichen Nachmittagen in den Klassen laden wir im Jahresverlauf zu insgesamt zwei Schulelternabenden ein.

  • Zum Beginn jeden Schuljahres findet ein Schulelternabend statt, der auf der einen Seiten in einem zweijährigen Rhythmus die Wahl des Schulelternbeirates zur Aufgabe hat. Auf der anderen Seite möchten wir - auch gerne mit Experten aus anderen Einrichtungen und Disziplinen - über aktuelle Neuerungen informieren und beraten.
  • Im Frühjahr findet dann in Zusammenarbeit mit dem DRK-Sozialwerk ein Schulelternabend statt, der sich dem Übergang von der Schule in den Beruf thematisch verpflichtet fühlt. Neben Fragen zum Beruf und Ausbildung werden auch in wechselndem Turnus Themen wie Wohnen, Freizeit und Rechtsfragen in dieses Elternabende integriert werden.

Nachfolgend finden sich einige Elternbriefe vergangener Veranstaltungen zur Einsicht - wir wünschen eine angenehme Lektüre.

 

Über Fragen, Wünsche und Anregungen zu neuen Themen freuen wir uns (Kontakt).

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